Aus im FedEx-Cup
Auch in der nächsten Woche muß Alex Cejka passen. Gestern hat er die weiter ...

Alex nicht bei den Barclays
Alex Cejka wird ab Donnerstag bei THE BARCLAYS nicht dabei ein, da noch weiter ...

Nerv eingeklemmt
Der Befund der Ärzte, was Alex´ Beschwerden im linken Arm betreffen, weiter ...

Alex nicht bei der PGA CHAMPIONSHIP
Heute Morgen 11 Uhr Ortszeit in Las Vegas hat Alex Cejka seine Teilnahme weiter ...

Zweites Majorturnier
Seit gestern Abend steht es fest, Alex Cejka ist im Feld der 90. PGA weiter ...

Cut verpasst
Mit Runden von 74 + 73= 147 Schlägen (+3) verpasste Alex Cejka den Cut bei weiter ...


wie Alles begann: Alex mit seinem Opa

Alex Cejka – der multikulturelle Globetrotter

verfasst: RDI Sports, 15.Januar 2005

Die sportlichen Erfolge des 34-jährigen Golfprofis sind hinreichend bekannt, doch stellt man sich oft die Frage, wie sieht die menschliche Seite des Sportlers aus? Gut, ein paar Dinge aus seinem Privatleben sind auch hier bekannt, dass er zum Beispiel am 02. Dezember 1970 in Marienbad, in der heutigen Tschechischen Republik, geboren wurde und mit neun Jahren gemeinsam mit seinem Vater nach Deutschland flüchtete und dass er schnelle Autos liebt. Ein schwarzer „Hummer“ ist sein Lieblingsauto. Er ist geschieden und hat zwei Söhne, Alexander (6) und Felix (3). Mehr ist über die Tourbücher nicht über ihn in Erfahrung zu bringen.


Alexander Cejka als Mensch zu beschreiben, fällt nicht leicht. Wer ihn nicht kennt, hält ihn für introvertiert, ja fast scheu. Doch dies scheint nur ein Schutzschild zu sein, denn hinter der Fassade, ist er ganz anders. Cejka ist ein fröhlicher und lustiger Zeitgenosse und hat sich noch eine gute Portion „Kind im Manne“ aufbewahrt. Wenn es seine Zeit erlaubt, ist er für jeden Spaß zu haben. Großen Trubel um seine eigene Person mag er jedoch nicht, denn er lässt sich nicht gerne Feiern. Erfolg haben ja – Personenkult allerdings, nein.

Die Kindheit und Jugend

Bereits im Alter von drei Jahren begleitete „Klein Alex“ seine Eltern und Großeltern auf den Golfplatz und versuchte mitzuspielen. Mit seinem abgesägten Schläger gelang es ihm sogar immer öfter den Ball zu treffen. In der Kindheit nach seinem Berufswunsch gefragt, war dies aber nicht Profi-Golfer. „Als Kind wollte ich immer Frauenarzt (!) werden. Warum weis ich selbst nicht,“ meint er verschmitzt. „Ich kann es mir nur so vorstellen, dass ich mitbekommen habe, dass Ärzte gut verdienen und die weiblichen Wesen mochte ich schon immer.“ Alex Cejka ist ein absoluter Familienmensch. Er lässt zum Beispiel keine Gelegenheit aus, seine Kinder und seine Großmutter in Marienbad so oft es geht zu besuchen. „Meine Familie ist mir sehr wichtig und ich vermisse sie oft. Deshalb nutze ich jede Chance, sie zu sehen. Ich versuche für meine Söhne ein guter


Mit abgesägten Schlägern

Vater zu sein, was aber aufgrund der Distanz zwischen den USA und Tschechien nicht einfach ist. Zum Glück gibt es in unserer heutigen Zeit viele Kommunikationsmittel, die ich nutzen kann, um mit ihnen in Verbindung zu bleiben."
1980 schlug Cejka mit seinem Vater sein Domizil im hessischen Offenbach, nahe Frankfurt am Main, auf und besuchte dort die Geschwister-Scholl-Schule. Parallel zur schulischen Ausbildung erlernte er im Hanauer Golfclub das Golfspiel von der Pike auf. Mit 12 Jahren spielte Alex seine erste 18-Loch-Runde und von da an ging es steil bergauf. Wenn er etwas anfängt, dann entwickelt er einen unbändigen Willen, nicht nur heute sondern auch schon im Kindesalter. „Golf war für mich als Jugendlicher ein toller Sport, bei dem ich einen großen Ehrgeiz und Trainingsfleiß entwickelte. Mit etwa 15/16 Jahren spielte ich die erste Runde unter Par und mit 17 Jahren entschied ich mich Profi zu werde. Jedoch die dreijährige Ausbildung zum Golflehrer war mir zu lange, deshalb stieg ich direkt ins Profigeschäft ein. Meine Trainer Bill Pringle, Tom Patterson, Peter Karz und heute Jonathan Yarwood haben meine Golfkarriere maßgeblich mitbestimmt.“ Wer jedoch jetzt zum Schluss kommt, Cejka hätte nur noch Golf im Kopf gehabt, der irrt. Eine weitere Leidenschaft war für ihn Fussball, speziell der F.C. Bayern München. „Ob Bayern in Offenbach, bei den Kickers, oder im Waldstadion, bei der Frankfurter Eintracht spielte, ich versuchte immer, mir die Spiele anzuschauen.“
Noch heute schlägt sein Herz für die „Roten“, wie der F.C. Bayern auch genannt wird.